Ein Terrarientier soll es sein?

Tipps 6 - 9

Ein Terrarientier soll es sein?Tipp 6: Die Ernährung muß exakt an die Bedürfnisse der Terrarientiere angepaßt sein. Die Fütterung pflanzenfressender Tiere gestaltet sich eher einfach, wenn auch hier einige Tiere nur ganz bestimmte Pflanzen bevorzugen. Fleischfressende Tiere hingegen benötigen oft "lebendes Futter". Zwar gibt es in Zoohandlungen bereits Würmer, Garnelen und Insekten zu kaufen, doch dies kann auf die Dauer recht kostspielig werden. Es ist daher zu überlegen, ob man dieses "lebende Futter" besser selbst heranzüchtet. Vor dem Kauf sollten Sie sich daher genau über die Nahrungsgewohnheiten des Tieres informieren. In der Regel sind auch Nahrungsergänzungen mit Vitaminen und Mineralstoffen notwendig.

Tipp 7: Die Haltung von Terrarientiere benötigt eine besondere Aufmerksamkeit. Sorgen Sie dafür, daß in Notfällen die Tiere schnell behandelt werden können. Rechnen Sie auch damit, daß z. B. das Thermostat ausfällt. Stellen Sie sicher, daß Sie in Ihrer Nähe einen Tierarzt haben, der sich mit diesen Exoten auskennt; dies ist nicht bei jedem Tierarzt selbstverständlich!

Tipp 8: Terrarientiere sind keine Kuscheltiere und eher leicht verletzbar. Besonders Insekten und Spinnentiere müssen mit äußerster Vorsicht gehandhabt werden. Andere Haustiere und Kinder sollten nicht ohne Aufsicht an die Tiere herankommen können. Vor und nach dem Berühren der Tiere sollten Ihre Hände stets mit einer antibakteriellen Seife gewaschen werden.

Tipp 9: Reptilien sind oft Träger von Salmonellen. Zum eigenen Schutz sollten schwangere Frauen, Kleinkinder und Menschen mit geschwächtem Immunsystem nicht mit diesen Tieren in Berührung kommen!
Terrarientiere haben auch in Ihrer Küche nichts zu suchen. Jeder Gegenstand, der zur Haltung dieser Tiere benötigt wird, sollte ab und an mit einem Desinfektionsmittel gereinigt werden.

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