Erste Hilfe bei Trauer um Tiere
Erlauben Sie sich zu trauern
Wenn ein geliebtes Tier stirbt, erlebt sein Besitzer oft ein nie gekanntes Ausmaß an seelischem und körperlichem Schmerz. Viele trauernde Tierhalter werden sogar ernsthaft krank oder müssen sich für einige Tage ins Bett legen und sind arbeitsunfähig. Zu dem Verlustkummer kommt meist die Verzweiflung darüber, vom eigenen Umfeld nicht verstanden zu werden. Denn nach Meinung vieler Außenstehender war es ja "nur" ein Tier.Trauernde Tierhalter empfinden aber, daß sie viel mehr als "nur" ein Tier verloren haben: einen Lebensbegleiter über viele Jahre, einen besten Freund, Vertrauten oder Seelengefährten, das alles und noch vieles mehr kann das verstorbene Tier für den trauernden Tierhalter bedeutet haben. Für viele Tierhalter ist der Tod ihres geliebten Tieres fast so oder sogar genauso belastend wie der Tod eines engen menschlichen Familienmitgliedes.
Ganz wichtig ist es deshalb, sich eine Trauerzeit zuzugestehen und die aufkommenden Gefühle nicht zu unterdrücken. Die Trauergefühle zeigen, daß man an das Lebewesen, das gestorben ist, eine innere Bindung hatte. Auch wenn es in den Augen anderer "nur" ein Tier war: Erlauben Sie sich zu trauern!
Sie werden sich um so schneller wieder vom erlittenen Verlust erholen können, je umfassender Sie die Möglichkeit haben, Ihren Kummer und Ihre Trauer auszudrücken. Die Voraussetzungen dazu können Sie sich zum Teil selber schaffen.


