Anzeige
Anzeige
  ÜbersichtHilfeSuchenEinloggenRegistrieren  
  Willkommen Gast. Bitte Einloggen oder Registrieren
 
Seitenindex umschalten Seiten: 1
Drucken
Hysterisches Bellen/Unruhe beim Autofahren (Gelesen: 10656 mal)
20.10.2006 um 18:44:16
Gast   Ex-Mitglied

 
Hallo!Habe einen kleinen Pekinesen-Yorkie-Mix (Zweithund) aus dem Tierheim, der trotz intensiver Übungen beim Autofahren total hysterisch überreagiert! Er kläfft/winselt ununterbrochen während der ganzen Autofahrt u. lässt sich durch nichts ablenken noch beruhigen.Homöopathische Kügelchen haben nichts verändert.Nun ist eine 3-Stunden-Fahrt geplant!!Wer kann mir für den Hund ein Medikament zur Beruhigung empfehlen, da sonst weder für den Hund noch für uns die Autofahrt zu ertragen ist! Danke!
 
IP anonymisiert gespeichert
 
Antwort #1 - 20.10.2006 um 18:45:23
Gast   Ex-Mitglied

 
Hallo,

welche "Kügelchen" habt ihr denn probiert?
Habt ihr denn z.B. mal seine Libelingsdecke oder sowas mitgenommen? Kanner raus schauen ? Könnte es der falsche Platz im Auto sein? ODer nur ganz kleine kurze Fahrten einüben..regelrecht meterweise und belohnen wenns besser wird? Ich weiss ja nicht was ihr schon probiert habt? Ihr müsst die Autofahrt für ihn mit etwas positivem verbinden..ich denk Beruhigsmittel sin sowieso keine Lösung..


Wenn es trotzdem solche Mittel sein sollen..(villeicht mal Bachblüten-Notfalltropfen probieren) dann weiss der Tierarzt sicher welche in Frage kämen.

Viele Grüße
 
IP anonymisiert gespeichert
 
Antwort #2 - 20.10.2006 um 18:46:44
Gast   Ex-Mitglied

 
Hallo und vielen Dank für Deine schnelle Antwort!Die Kügelchen heißen IGNATIA und der Hund bekommt sie täglich, dadurch ist er etwas ruhiger geworden.Wir haben den Hund jetzt 5 Jahre und alles was das AUTO-FAHREN-TRAINING betrifft, schon ausprobiert!Das Beruhigungsmittel soll auch nur im Ausnahmefall verabreicht werden!Aufgrund des Hundeverhaltens im Auto haben wir 5 Jahre auf Holland-Strand-Urlaub verzichtet und wollen es nun mit einem Beruhigungsmittel versuchen um dann nach Holland fahren zu können.
 
IP anonymisiert gespeichert
 
Antwort #3 - 20.10.2006 um 18:47:59
Gast   Ex-Mitglied

 
meiner Meinung nach wäre Ignatia das falsche Mittel (eher bei Trauer/Verlust/Heimweh) ich würde es mit Aconitum D12 probieren und es ihm vor der Fahrt (am besten auch schon 2-3 Tage früher anfangen) geben (4-5 mal am Tag 5 Kügelchen) und eben zusätzlich vorher noch mit Leckerchen üben, nur mal um den Blockfahren oder sowas..

Und Bachblüten-Rescuetropfen bekommt man in der Apotheke kann man auch gut probieren..
Die meisten reiben (vorsicht mit den Augen) 2-3 Tröpfchen auf den Kopf ein..das könnt ihr ja beim üben mal probieren..aber Ignatia..also das ist nicht so geeignet dafür.

Viel Erfolg
 
IP anonymisiert gespeichert
 
Antwort #4 - 20.10.2006 um 18:49:15
Gast   Ex-Mitglied

 
Danke für den Tipp!Mit dem Aconitum D12 werde ich es versuchen und das Ergebnis mitteilen.Die Rescue-Tropfen habe ich immer im Kühlschrank und auch deren Anwendung brachte keinen sichtbaren/hörbaren Erfolg!Ignatia bekommt der Hund wegen seiner generellen Hysterie/Trennungsangst...!Er hat zwar schon viel gelernt, aber das Autofahren..!Eines habe ich noch nicht ausprobiert,ihn in eine Transportkiste auf der Rückbank im Auto zu transportieren.Doch erst versuche ich es mit ACONITUM. Danke.
 
IP anonymisiert gespeichert
 
Antwort #5 - 20.10.2006 um 18:49:50
Gast   Ex-Mitglied

 
Ich bin gespannt..Ignatia bei Trennungsangst ist auch richtig..aber bei Panik und Ängsten generell eben nicht so..

Viel Glück..
 
IP anonymisiert gespeichert
 
Antwort #6 - 20.10.2006 um 18:51:18
Gast   Ex-Mitglied

 
Hallo!Habe seit dem 5.Okt. dem Hund mehrmals tägl. ein paar Kügelchen Aconitum verabreicht und Ignatia weggelassen.Hatte den Eindruck er wurde ruhiger und folgte mir auch nicht mehr ständig sondern blieb liegen, wenn ich das Zimmer verließ.Doch die kurzen Trainings-Autofahrten waren geprägt von weiterhin hysterischem Bellen/Winseln/Hecheln u. motorischer Unruhe!Dieser Hund ist ein Fall für den Hunde-Psychologen und wir haben beschlossen,nicht nach Holland zu fahren und bei Ausflügen unseren anderen Hund nur mitzunehmen.Das machen wir dann so geschickt, dass unser "Problemhund" nichts davon mit bekommt.Auf jeden Fall vielen Dank für Deine Mühe!Wie du siehst, habe ich sonst noch keinen Hinweis auf ein chemisches Beruhigungsmittel bekommen! Gruß
 
IP anonymisiert gespeichert
 
Antwort #7 - 20.10.2006 um 18:52:49
Gast   Ex-Mitglied

 
Hallo,

das freut mich das es schon besser geworden ist, sowas bracuht auch Zeit..wie wärs denn mit dem Zug nach Holland zu fahren? Und habt ihr denn schon mal andere Plätze im Auto selbst oder wirklich meterweise und dann mit Leckerlichen alles soweit durchprobiert?

Ein Spielchen im Auto hinten..irgendwie ablenken..sowas noch mal durchprobiert?

Schön das ihr so auf den Hund eingeht und sogar (leider) den urlaub absagt..
macht auch nicht jeder..

Schön nochmal von euch gehört zu haben (gerne wieder) Smiley
 
IP anonymisiert gespeichert
 
Antwort #8 - 20.10.2006 um 18:54:11
Gast   Ex-Mitglied

 
Hallo! Haben schon sehr viel in den letzten Jahren ausprobiert, außer den Hund in einer Transportbox im Auto zu transportieren. Die Box steht nun neben seinem Körbchen und wir üben nun mit Leckerli, dass er auf Befehl hinein geht und es erträgt, dass man das Türchen hinter ihm schließt!Schauen wir mal...Hast Du schon einmal von dem Medikament "LUMINAL" in der Veterinärmedizin gehört? Ich kenne es nur aus der Humanmedizin-Beruhigungsmittel für Schrei-Säuglinge??? Vielleicht stelle ich diese Frage zum Erfahrungsaustausch ins Forum!?
 
IP anonymisiert gespeichert
 
Antwort #9 - 20.10.2006 um 18:55:43
Gast   Ex-Mitglied

 
Und was ist wenn er sein Lieblingsleckerchen oder übehaupt sämtliche Leckerchen nur noch im Auto bekommt?? ZUm Beispiel..das er mit der Zeit (man muss es natürlich ne Zeitlang duchziehen) das Auto mit Leckerchen verbindet.
 
IP anonymisiert gespeichert
 
Antwort #10 - 20.10.2006 um 18:57:05
Gast   Ex-Mitglied

 
Johanneskraut soll helfen, das beruhigt ohne dass die Tiere dauernd schlafen. Genauso hilft, wenn die Tiere richtig ausgepauert ins Auto kommen. Meine Erfahrung mit drei Hunden. Wenn ich unterwegs bin mache ich alle zwei Stunden Station und lass sie richtig laufen, das ist wirklich hilfreich aber zeitaufwendig.
 
IP anonymisiert gespeichert
 
Antwort #11 - 20.10.2006 um 18:57:58
Gast   Ex-Mitglied

 
Hallo, vielen Dank für die Info.Johanniskraut, Baldrian und Co. habe ich in all diesen Jahren schon erfolglos ausprobiert.Der Hund wurde nach der Einnahme zwar allgemein etwas ruhiger, zeigte aber in der Situation im Auto eine sog. Umkehrwirkung und drehte noch mehr auf!
 
IP anonymisiert gespeichert
 
Antwort #12 - 20.10.2006 um 18:59:17
Gast   Ex-Mitglied

 
Hallo, ich kenne das Problem!
Versuche es doch mal mit DAP-Spray (von Ceva). Ein Pheromon, dass ca. 10 Minuten vor Anfahrt ins Auto gesprüht wird. Dein Hund wir sich bestimmt wohler fühlen!!!Bei meine Hund hat es geklappt.
 
IP anonymisiert gespeichert
 
Seitenindex umschalten Seiten: 1
Drucken